Folge 15: Vom Taxi-Spezialisten zur Power-Gruppe: Sabrina Felten zu Nachfolge, Share Deals und echtes Unternehmer-Feuer
Shownotes
In dieser Folge begrüßt Benjamin Adamietz die Geschäftsführerin Sabrina Felten (Ernst Michel Felten GmbH). Als hochspezialisierte Maklerin für die Versicherung von Taxen, Mietwagen und Tankstellen stand sie vor der Herausforderung, den elterlichen Traditionsbetrieb zukunftssicher aufzustellen.
- Spezialisierung im Nischenmarkt: Warum der Fokus auf Taxiversicherungen echte Leidenschaft erfordert und wie stark der Zusammenhalt unter Taxi-Maklern ist.
- Nachfolge per Share Deal: Weshalb der Schritt in die Tiara-Gruppe der idealen Weg war, um als Unternehmerin am Ball zu bleiben und von neuen Synergien zu profitieren.
- KI & Zeitersparnis: Wie automatisierte Prozesse (z. B. Vertragsanlagen in 30 Sekunden) wieder echten Freiraum für die persönliche Kundenberatung schaffen.
Ein inspirierender Talk über frische Energie, Entlastung im Makleralltag und die Zukunft der Spezialmakler. Jetzt reinhören!
Transkript anzeigen
00:00:04: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge vom Bestandsbörse-Podcast.
00:00:07: Dem Podcast für den Kauf und Verkauf von Versicherungsbeständen!
00:00:11: In der heutigen Folge habe ich die Sabrina Felten zu Gast, Geschäftsführerin der Ernst Michael Felten Gmr.
00:00:17: Hallo Sabrina, schön dass du da bist.
00:00:18: Nein Benni,
00:00:19: freu mich.
00:00:20: Ich mich auch.
00:00:21: Dann lass uns doch ganz einfach mal damit anfangen das du dich einfach mal kurz vorstellst.
00:00:25: welche Rolle hast du im Unternehmen?
00:00:26: Ganz kurz über euer Unternehmen.
00:00:27: wo kommt ihr her?
00:00:28: was macht ihr so
00:00:30: Genau, wir sind ursprünglich die Ernst-Michel-Versicherungs-UHG gewesen.
00:00:34: War dort bei meinem Vater Geschäftsführerin also auch Inhaberin und jetzt haben wir gewechselt.
00:00:39: zur Ernst Michael Feltengehenbeherbite schon gesagt hast.
00:00:42: Bin jetzt Geschäfts-Hörerin.
00:00:44: mein Vater ist nach vormittem Betrieb als Controller in einer Minijobstelle.
00:00:50: Und ja das ist jetzt Status heute.
00:00:53: Okay Wie lange seid ihr den Maklermarkt aktiv?
00:00:57: Also die Firma generell, weil du sagst, dein Vater ist noch irgendwie da.
00:01:00: Hat er das gegründet?
00:01:01: Wie lange gibt's das schon?
00:01:02: Erzähl mal ein bisschen darüber!
00:01:04: Unser Ernst-Michel sozusagen ... Mein Vater hat es dreiundachtzig übernommen von Ernst Michel.
00:01:08: daher stammt auch der Name und die Story dazu.
00:01:13: mein Vater war Dauerstudent Und dann hat irgendwann meinen Opa zu ihm gesagt okay reicht jetzt mal mit dem Studieren wie wäre erstmal mit Geld verdienen Und hat dann darüber ernst mich kennengelernt und haben praktisch auch einen Bestandskauf damals durchgeführt.
00:01:25: Dann hat mein Vater den Betrieb übernommen, hat damals mit meiner Oma gestartet.
00:01:30: Dann kam meine Mutter ... Weil mein Vater kam nach Hause und hat gesagt, das ist viel Arbeit.
00:01:34: Meine Mutter so, was ist daran?
00:01:36: Alles ist schwierig.
00:01:37: Kann ich auch!
00:01:38: Der so ja dann macht doch.
00:01:40: So kam's zum ersten Familienbetrieb.
00:01:42: Mein Vater und meine Mutter haben meine Oma.
00:01:44: Du bist die ganze Zeit damit aufgewachsen?
00:01:47: Ja also...
00:01:48: Logischerweise.
00:01:49: Weil der Betrieb gegründet, also von meinem Vater übernommen.
00:01:51: Fünfundundachtzig geboren jetzt.
00:01:53: Habt ihr auch mein Alter?
00:01:54: Und ja, kennt nichts anderes!
00:01:56: Okay und dann fand's das aber trotzdem so gut.
00:01:59: oder wurdest du Familie gezwungen, dass sie gesagt haben ne pass mal auf im Mädel, du machst mir hier schön mit oder hast es freiwillig reingesprungen?
00:02:06: Komplett ist Gegenteil.
00:02:07: Also mein Vater hat mich immer gewarnt.
00:02:09: ich wollte eigentlich auch eine ganz andere Richtung Hotel hab aber relativ schnell erfahren, dass Du halt ewig brauchst um Geld zu verdienen Und Familie Gründe ist am besten auch nicht angesagt.
00:02:20: Ja, dann dachte ich mir, okay, älterlich erbetrieb den Känztus, alles nicht so schlecht und für mich war aber klar, dass ich auf jeden Fall erst mal außerhalb lernen möchte und hab halt damals bei der Dignaliduna eine Ausbildung gemacht.
00:02:32: Ich muss sagen, Schule war nie mein Ding.
00:02:35: Abitur habe ich irgendwie so gerade geschafft, aber passt und hab aber dann an der Berufsschule festgestellt ... Okay, wenn mich was interessiert läuft's?
00:02:43: hab dann noch das Studium drauf gesetzt und
00:02:45: ... Ja.
00:02:48: Dann hat's auch Spaß gemacht!
00:02:49: Und man kann damit Geld verdienen, habe ich.
00:02:52: Dann erzähl mal kurz, ihr seid ja ein bisschen einem besonderer Marklerbetrieb.
00:02:55: von dem was ihr macht da vielleicht noch zwei der Worte zu werden.
00:02:59: gut?
00:03:00: Da gehen wir kurz in die Entwicklung weil es geht ja darum, ihr habt euch der Tiara angeschlossen, also selbst jetzt einen Schädel quasi gemacht.
00:03:08: Da sprechen wir gleich mal drüber.
00:03:10: Deshalb ganz kurz was ist eure Besonderheit und wie hat sich euer Geschäft in den letzten Jahren entwickelt?
00:03:15: Genau das Schwerpunkt ist das Taxi-und-Mietwagen-Geschäft Und auch das Tankstellengeschäft.
00:03:20: Das sind so die zwei großen Standpunkte neben dem Privatkundengeschäft.
00:03:24: woher oder warum wir diesen Schwerpunkt haben, ist eigentlich auch auf dem Ursprung.
00:03:27: Also auch Ernst Michael hat schon Taxen bedient und auch Tankstellen.
00:03:32: Und dadurch gerade der erste Einstieg ... Wenn man meinen Vater jetzt sieht, er ist nicht der typische Versicherungsmarkler.
00:03:39: Er hat gesagt, ob was interessiert mich Autos?
00:03:42: Dann Kfz-Geschäft lag da nahe und da hatte Freude dran gehabt.
00:03:45: Meine Mutter halt auch, vor allem meine Mutter im Taxi mag das so ihr Ding.
00:03:49: Hat sich relativ schnell Namen gemacht.
00:03:52: Dadurch kam das.
00:03:54: Okay.
00:03:55: Also KFZ, da wo viele Maklerkollegen sagen am Gotteswillen wäre gut, wenn ich's nicht hab?
00:03:59: Ihr liebt das eigentlich!
00:04:00: Ja ... ja also auch ich habe das dann gelernt.
00:04:03: bei Signal Junior war ja komplett andere Schiene angesagt.
00:04:06: zu KV-Elf und fand ich alles spannend.
00:04:09: und als ich zurück in den Makler betrieb, zu meiner Eltern gegangen bin, dachte mir, wir machen jetzt KVLv, hab aber eigentlich doch relativ schnell wieder gemerkt Nee, so ein kleines Kfz-Geschalt immer wieder macht mir mehr Freude.
00:04:21: Auch der Umgang mit den Kunden ist ein anderer und ... Ja?
00:04:25: Das liegt uns einfach!
00:04:28: Okay ja, Urd, am Ende würde Kollegen sagen, irgendwer muss es machen und dann sind sie sicherlich froh, wenn ihr's macht.
00:04:34: Wie hat sich das Unternehmen entwickelt?
00:04:35: also wie viele Personen seid ihr jetzt im Unternehmen?
00:04:38: Wir sind
00:04:39: jetzt zehn.
00:04:40: Ist das in den letzten Jahren dazugekommen oder war das schon immer zehn oder ...
00:04:45: Also die letzten ... Acht Jahre ist das schon relativ konstant.
00:04:48: Mal plus eins, minus ein ... Aber das ist schon die größte?
00:04:53: Dann lass uns mal kurz so ein bisschen drüber sprechen.
00:04:55: zu dem Thema Scherdil, also Verkauf oder Anschluss an die Tiara.
00:05:01: Wann habt ihr euch das erste Mal dazu Gedanken gemacht, ob ihr euch irgendwie in der Gruppe anschließen wollt?
00:05:06: wie kam es dazu?
00:05:07: Also vor anderthalb Jahren zum Jahresendgeschäft im Kfz-Geschäft halt sehr spannend lagen die Nerven wieder.
00:05:16: Also, man muss ehrlich sein, lagen die Nerven halt ziemlich blank.
00:05:20: Da hab ich auch noch bei meinen Eltern angreift ... Wir hatten das Gespräch immer mal wieder.
00:05:23: Was machen wir jetzt?
00:05:24: Mein Vater ist ja jetzt siebzig und dann war's schon was Machen wir jetzt!
00:05:28: Ich bin aktiv auf meine Eltern gegangen und habe gesagt, lass uns bitte Gespräche suchen, was er machen kann, dass wir andere Situationen austesten, ob wir vielleicht verkaufen oder gibt es auch andere Möglichkeiten.
00:05:39: Zu der Zeit war es ja schon über Blau direkt.
00:05:40: Wir hatten an den Newsletterer, kam auch immer wieder Ruhestandsplanung, die Rente Wollten uns einfach informieren, haben dann den Kontakt gesucht zu einem Berater von Peter.
00:05:50: Und ja ... Dann hat er uns die verschiedene Möglichkeiten vorgestellt und bis heute sind's anderthalb Jahre vergangen.
00:05:58: also das heißt wir haben es auch nicht übers Knie gebrochen, haben auch die Zeit genutzt um uns weiter besser aufzustellen und auch den Übergang besser zu gewährleisten.
00:06:07: aber relativ schnell war klar dass wenn wirs machen, dass wir jetzt halt mit euch machen
00:06:11: Also eine strategische Entscheidung.
00:06:13: Das ist ein wichtiger Punkt.
00:06:14: und was wir immer wieder sagen, ist dass wenn du halt eine Firma verkaufen willst oder du willst eine kaufen das am Ende auch egal.
00:06:21: Du brauchst eigentlich immer so plus minus zwölf Monate um das wirklich dann auch klar zu haben vom Moment wo das im Kopf anfängt zu reifen bis es damit ja durchgeführt wird.
00:06:31: Das passt ja bei euch dann auch super rein.
00:06:33: natürlich der Auslöser zu sagen hey KFZ erster erster, da rennt ihr alle die Türen ein Ist natürlich so ein bisschen das Thema.
00:06:39: Hast du gesagt, es wurden verschiedene Optionen abgewogen mit dem Peter?
00:06:43: Peter Schmidt wahrscheinlich.
00:06:45: Erfahrene Kollege in den Bereich der einfach mal so ein bischen ja auch Unternehmensberatung, Fährkaufsberatungen, dass ihr das was der Peter macht.
00:06:52: Welche Option hat euch angeboten?
00:06:54: Also eigentlich gab's ... er hat gar keine Option eigentlich gesagt als schon direkt diesen Scherdy präferiert weil im meinem oder sagen wir so in diesem Prozess bist du immer im Wanken.
00:07:06: Du bist dann, verkaufe ich jetzt wirklich meine Firma.
00:07:08: Will ich das nicht?
00:07:09: Irgendwie will ich ja doch
00:07:10: festhalten.".
00:07:11: Dann kam ich auf die super Idee, machen wir das mit der Rente.
00:07:14: Hat aber Peter gesagt, es passt zu euch nicht, weil wir einfach zu groß dafür sind.
00:07:19: und wer darauf kamen, haben sie uns weiter reingearbeitet, auch die ersten Gespräche mit Dirk und so gehalten.
00:07:27: Und dann war Klaas ist der Share Deal.
00:07:31: Okay!
00:07:31: Jetzt habt ihr eineinhalb Jahre gebraucht.
00:07:34: War's denn ... eine Option?
00:07:36: vielleicht zweieinhalb Jahre, dreieinabjahre, vierne abjahret noch zu warten?
00:07:38: Oder warum jetzt genau.
00:07:42: Warum jetzt?
00:07:43: In der Branche ist es ja so auch andere Kollegen ... die in unserer Branche tätig sind, gerade im Taksim-Mietwagenmarkt.
00:07:50: Sind's ja auch zu euch gestoßen.
00:07:52: Mhm, das stimmt!
00:07:53: Das wussten wir dann auch.
00:07:54: und dementsprechend ist uns klar, je mehr wir sind an einer Gruppe, desto schneller können wir wachsen, können Dinge umsetzen.
00:08:01: weil ja, warum war die Ausgangsposition, dass sich im Jahresende geschäft mit den Nerven fertig liegen, weil ... Ja.
00:08:10: Wir suchen ja immer Sonderlocken für unsere Kunden zu schaffen und das wird ja immer schwieriger als Alleinkämpfer.
00:08:15: Und dann war klar okay wenn wir jetzt hier was bewegen wollen da müssen wir auch schnell was bewegend bevor der Zug halt abfährt ne?
00:08:20: Weil es wird alles enger die Wirtschaft liege vielleicht auch gerade im Taxenbereich ist nicht schwierig.
00:08:25: Da musst du noch etwas besondereres bieten.
00:08:27: und dann ist uns auch klar gewesen in der Gruppe ist das besser und das am besten so schnell wie möglich.
00:08:31: Ich glaube, du hast da ein spannender Punkt zwischen den Zahlen ist.
00:08:33: Du hast gesagt wir also die Teara hat ja schon zwei drei vier mehr Taxi Markler übernommen.
00:08:41: ich glaube das ein wichtiger Punkt ist den viele mal unterschätzen weil viele fragen immer wie komme ich an Bestände oder wie kann ich für im kaufen aber auch wie finde ich vielleicht was?
00:08:48: Ich glaube das Thema Netzwerk sollten wir da ein bisschen raus arbeiten.
00:08:51: erzähl mir kurz weil Taxi ist ja wirklich Gefühlt relativ wenig.
00:08:54: Kollegen teilen sich ja diesen Markt.
00:08:56: Das ist mein Gefühl, kann auch sein dass es falsch ist.
00:08:59: Wie kann ich mir so ein Austausch vorstellen?
00:09:00: Weil eigentlich sind wir noch Konkurrenz auch.
00:09:03: Also wir sind die Taximarkler bundesweit haben einen weiteren Verein das nennt sich VESUF oder eine Service GmbH und darüber haben wir schon ... Ich glaube auch schon dreißigvierzig Jahre alt.
00:09:15: Es ist schon ewig, dass halt immer ein regelmäßiger Austauscht hat findet über diese Plattformen Und wir treffen uns auch jährlich Und ... ja, dadurch ist man im ständigen Kontakt und man sieht sich nicht als Konkurrenz.
00:09:28: Also der Markt ist ja Gott sei Dank relativ groß.
00:09:31: Und versucht halt eigentlich immer gemeinsame Lösungen zu finden?
00:09:35: Ja, das ist es eigentlich.
00:09:36: Man sieht mehr, wie können wir uns gegenseitig helfen?
00:09:40: Okay.
00:09:41: Ich glaub, dass das halt auch wichtig ist.
00:09:43: Ich glaube, dass die Stärke oft darin ist, sich eben genau dann auszutauschen und nicht abzuschotten einzugraben.
00:09:47: Ich mach jetzt nur Mainz.
00:09:48: Also wie so ... Das ist mein Schatz, da rede ich nicht drüber, sondern ich glaub, Weil das ist ja auch die Frage, wo geht's jetzt hin mit den Taximarktlern.
00:09:57: Da gibt es zwei oder drei Ideen.
00:09:58: Das gehört nicht für heute hier aber ich glaube da werden wir spannende Sachen zusammenbekommen.
00:10:05: Die Frage jetzt hast du vorhin dein Geburtstag schon verraten, aber die Frage ist ja so ein bisschen warum eher Scherdil?
00:10:11: Warum nicht einen kompletten Exit?
00:10:13: Kannst du darüber was sagen?
00:10:14: also weil bist du theoretisch zu Jürgen für die Rente eigentlich und man kann ja vielleicht etwas anderes machen
00:10:19: War kurz die ... ja, durchaus vor anderthalb Jahren war wirklich kurz die Phase, wo ich gesagt hab okay versichern mache ich nie wieder.
00:10:26: Will ich nicht mehr?
00:10:26: Ich will hier einfach raus.
00:10:28: Aber sagen wir auch mal ehrlich du kannst ja nicht von heute auf morgen den Betrieb an jemand anderen übergeben und dann läuft's weiter.
00:10:34: Also dadurch sind wir auch zu stark im Markt positioniert.
00:10:39: Es ist halt Familie-Felden, die halt auch diesen ... diese Firma trägt ja auch.
00:10:47: Ich bin sehr sicher, wenn wir jetzt einfach gesagt haben, okay, wir sind jetzt mal raus.
00:10:50: Dann wäre wahrscheinlich ein ganz großer Bestandsabrieb auch.
00:10:53: und deshalb aber für mich ist das jetzt ... Also es ist sehr interessant.
00:10:57: Am Anfang war ich ja wirklich so, ich hab gar keinen Bock mehr, ich will nicht mehr.
00:11:00: Und jetzt je mehr die Gespräche kam mit Dirk oder auch einfach Möglichkeiten aufgezeigt worden sind, habe ich halt wieder Spaß bekommen.
00:11:08: Du hast eine ganz andere Situation, du kannst ... durch die Masse dann auch vielleicht andere Möglichkeiten.
00:11:13: Die Kollegen, du tausst dich aus, versuchst neue Wege zu finden, neue Systeme... Weil machen wir uns nichts vor!
00:11:18: Wir haben schon ein gutes System aber gerade wie Ameise das sind ja alles Punkte wo wir wissen hey dass funktioniert und es ist eine kürzere Wege da kann die Arbeit schneller erledigt werden.
00:11:26: ich kann wieder das machen was mir Spaß macht und das wollen wir halt.. Das kann sich alleine nicht darstellen, das geht gar nicht so.
00:11:33: eine Technik kann ich nicht liefern und das jetzt mitzuerleben mit auszutesten Ja, ich hab halt wieder Feuer gefangen, sag' ich mal so.
00:11:41: Das macht halt wieder Spaß!
00:11:42: So wie damals in der Berufsschule ... ah, das hat ja doch Freude.
00:11:45: Sehr gut.
00:11:46: Gut, das war die Top-Punkte also an der Stelle.
00:11:48: eigentlich müssen wir jetzt schon aufhören weil viel mehr Lobkümmern nicht kriegen.
00:11:51: Aber ich glaub', dass ist genau so der Punkt, der diese Gemeinschaft.
00:11:54: für eine Unternehmer bist dann bist du auch oft einsam.
00:11:58: Also du musst Entscheidungen alleine treffen, du hast deine Probleme alleine.
00:12:01: Du kannst mit Mitarbeitern Dinge nicht besprechen und in der Gruppe die man halt jetzt hat wo Unternehmer drin sind, die sich austauschen, wo ihr jetzt Stück für Stück reinwachst ist natürlich so dass man da auf einer anderen das klingt jetzt immer komisch aber auf einem anderen Flughöhe oder auf einen anderen Ebenen einfach miteinander sprechen kann und ich glaube das kann natürlich die Impulse machen zum Ende nachher aus.
00:12:21: Jetzt ist natürlich eine Sache anders, wenn ich Teil einer Gruppe bin.
00:12:24: Schädel vorher bin ich Unternehmer, wir nehmen das Thema unternehmerische Freiheit.
00:12:30: Was ihr habt euch bewahrt musst du jetzt auf einen Schlag weil das glaube ich für so Leute wichtig ist die eventuell verkaufen wollen aber noch ein bisschen weiterarbeiten wollen.
00:12:38: Musst du jetzt um Achtung einstempeln?
00:12:40: musst du dich abmelden, was hat sich verändert?
00:12:43: Zu dem, wo du vorher Unternehmer warst und sagst, ich geh jetzt mal ... muss noch in die Apotheke.
00:12:47: Ich mach auch das.
00:12:48: Am Ende mache ich heute Abend am Sofa ein paar Belege oder so.
00:12:50: Was hat sich heute geändert nachdem du jetzt in der Gruppe bist?
00:12:55: Man muss fairerweise sagen, es ist durch den ersten Monat.
00:12:58: Aber grundsätzlich hat sich erst mal für mich nichts geändert.
00:13:01: Also, ich hab mich nicht einstempelt.
00:13:03: Ich muss mich bei keinem abmelde.
00:13:05: Alle Freiheiten sind gewährt.
00:13:07: Im Gegenteil grade vielleicht Themen... die mir halt vielleicht nicht so liegen, also grad Personal und all solche Dinge kann ich jetzt abgeben oder bekomme Unterstützung.
00:13:17: Und das ist halt schon eine feine Sache.
00:13:20: Ja, da sind wir bei einem Punkt operativ strategisch.
00:13:23: Das heißt es gibt jetzt Sachen, die kannst du ja perspektivisch, weil ein Monat ist klar sehr kurz.
00:13:28: aber wo schon Gespräche gelaufen sind wie ... Wie ist so'n Unboarding auf so'nen neuen System?
00:13:34: Teil mir mal deine Erfahrung in den ersten paar Wochen, das ist vielleicht ganz spannend jetzt!
00:13:38: Also erstes gibt's so ein Wellcome-Call.
00:13:40: Das ist dann wirklich online, also über Google Meets.
00:13:45: Also hier in der Google Welt was auch ehrlich gesagt super finde.
00:13:49: Ja und dann lernt man erstmal alle Departments kennen.
00:13:51: Jeder stellt sich einmal vor.
00:13:52: Damit hat man schon mal einen Gesicht.
00:13:54: Und im Nachhinein ist es dann wirklich so gelaufen dass sich halt die einzelne Departements bei dir melden.
00:13:59: Dann habt ihr nochmal Einzelgespräche an denen man sich kennenlernt.
00:14:04: Ja, man muss ja jetzt voneinander lernen.
00:14:06: Wie hast du es gemacht?
00:14:07: Wie soll's in Zukunft laufen?
00:14:08: Was können wir gemeinsam machen und was müssen wir eventuell verbessern?
00:14:12: Und das ist halt ... da sind wir auch noch mitten im Prozess.
00:14:17: Genau, aber das glaub ich zum Punkt, wo du genau siehst und fühlen kannst.
00:14:22: Wie fühlt es sich an?
00:14:23: Weil wenn man zwei Jahre dabei ist und sagt, da war mal irgendwie ein Welcome-Call Und irgendwie war eine Übergabe, und es läuft jetzt auch.
00:14:30: Bei euch merkt man genau live ... Wahrscheinlich müsste man in vier Wochen noch mal sprechen, dann sind die nächsten Sachen wieder durch.
00:14:36: Aber auf jeden Fall operative Hilfe holen.
00:14:38: Man ist nicht der Einzelkämpfer der Austausche.
00:14:40: Ich glaube das sind wichtige Punkte, die wir da mit reingenommen haben.
00:14:43: Wie siehst du denn?
00:14:45: Weil du ja auch ewig Kind der Branche bist, wie siehst Du den Marklamarkt aktuell?
00:14:51: Spannend, Umbruchsstimmung, Konsolidierung überall.
00:14:59: Digitalisierung halt eben das Thema in Verbindung mit KI.
00:15:04: Ich hab das gestern schon mal kurz erwähnt, alle werden ja jetzt irgendwie versuchen was zu zaubern.
00:15:13: Aber hier seh ich es halt auch warum haben wir euch ... also warum vertrauen wir Blau Tiara?
00:15:18: Weil halt trotz dieser ganzen Digitalisierung ihr seid wirklich ganz nahe.
00:15:23: Wir sind ja heute auf den Tiardays gewesen und der persönliche Kontakt.
00:15:29: Das ist halt ... Es ist halt einfach spannend, du hast halt auch einmal diese KI die Technologie und alles.
00:15:34: Aber trotzdem dieses menschliche und ... Diese Verknüpfung glaube ich ist halt die Zukunft.
00:15:39: Und das darf man nicht aus den Augen verlieren, dass der Mensch immer noch klar wichtig ist.
00:15:43: aber er hat die Unterstützung bekommen für das Tagesgeschäft und für den Kunden also der Mensch um den es ja geht.
00:15:50: Das glaube ich kann nicht viele bieten und wir sind jetzt ein Teil davon und können uns mitgestalten Ist ja
00:15:57: spannend.
00:15:58: Genau, du hast es gerade gestern erwähnt.
00:16:01: Da war ich sogar dabei, wo du gesagt hast der Mensch im Mittelpunkt und der Kunden im Mittepunkt, genau das ist das Thema.
00:16:06: Ich glaube ein wichtiger Punkt vielleicht auch da für den angehenden Fairkäufer, dass er sagt, vielleicht ist es wichtig zu schauen wie wer meine Kunden nachher betreut?
00:16:14: Das wäre für euch auch ein ausschlaggebender Punkt, dass eben der Kunde nicht alleine gelassen wird.
00:16:19: Dass man nicht den Abrieb hat weil der könnte theoretisch wirtschaftlich egal sein.
00:16:23: Also kannst du sagen, komm, dann geht er halt.
00:16:25: Aber genau diese Sachen ... Wenn ich das will und der Kunde gut betreut wird, muss ich den Fokus in der Nachfolgesuche auch da legen.
00:16:32: Ich glaube, das ist extrem spannend, dass wir das noch mal rausstellen.
00:16:36: Genau so wie du es auch gestern gesagt hast.
00:16:38: Ähm... Genau Thema KI ist ein großes Thema jetzt gerade.
00:16:43: Ist natürlich ja ein großes Kostenthema.
00:16:45: Da hast du schon gesagt, das kann man alleine teilweise gar nicht stemmen.
00:16:50: Ihr seid schon ... Jetzt ja bei so ein paar Sachen und versucht, Sachen zu automatisieren schneller zu machen.
00:16:55: Kannst du da irgendwie schon zwei oder drei kleine Insights geben?
00:16:57: Wo man sagt, ah, da wird was schneller, da ist etwas besser?
00:17:02: Generell, also Vertragsanlage und solche Dinge kann man jetzt quasi schon komplett an die KI abgeben und der Vertrag wird automatisiert angelegt.
00:17:09: Da sind wir halt auch gerade erst am Anfang.
00:17:12: Wenn ich aber jetzt sehe ... Wie heißt das?
00:17:14: Das ist jetzt grad die schlechteste Version.
00:17:16: wenn ich jetzt grade seh dass das das schlechteste Stand ist um was für Möglichkeiten noch sein werden Wird das mit Sicherheit beeindruckend?
00:17:24: Wenn man das Thema Vertragsanlagen, gehen wir da auf einmal rein.
00:17:26: Weil es ein leichtes Thema ist, was man sehr oft hat ...
00:17:29: Aber nervt!
00:17:31: Sehr gutes Nerv.
00:17:32: Beschreib mal kurz, was geht dann automatisch?
00:17:34: Die komplette Kundenanlage also von Name, Adresse den Vertrag auch anlegen und ich hab über einen Scan-Funktionen den Vertragen einfach hochladen die Vertragsummer, die Daten, die sparten Infos werden angelegt.
00:17:47: Und dass da das Ganze vielleicht in ... dreißig Sekunden Was mich wahrscheinlich vier Minuten kostet, weiß ich nicht.
00:17:55: Aber trotzdem hab ich keine Lust dazu.
00:17:57: Und das ist hier die Summe am Tag?
00:17:59: Also jeder Klick der nicht nötig ist, ist einer zu viel.
00:18:02: Es gibt dieses Beispiel mit Leuten in den Newsletter bekommen und jeden Tag löschen sie die.
00:18:07: Anstatt einmal reinzugehen und sozusagen abmelden ... Weil dreißig am Tag sind im Jahr irgendwie ganz schön viele.
00:18:13: Das ist genau diese Entscheidung nachher zu überlegen, wenn diese leichten Sachen noch jemand anders oder ein Roboter machen kann, dann sollten wir es nutzen.
00:18:19: Natürlich das Problem für vieles kostet Geld.
00:18:22: Und du musst auch die Ressource im Kopf haben, dich damit zu beschäftigen.
00:18:25: Das ist ja auch ein Thema.
00:18:26: Denn wenn du jetzt in einem normalen Unternehmertum steckst und du musst da weiter überlegen und machen ... Du hast gar nicht die Freiheit drüber nachzudenken?
00:18:32: Das sind natürlich auch so Sachen!
00:18:34: Aber ihr seid ja da auch immer im Austausch mit den An- und Taximarktern zusammen.
00:18:37: Ich glaube, dass wir schon für viele leichter werden.
00:18:40: Definitiv.
00:18:41: Und es ist natürlich auch dann vielleicht interessant für die, die wir noch übernehmen könnten irgendwann.
00:18:45: Ja, es ist halt auch jetzt, wenn man das zurückvergleicht.
00:18:50: Eigentlich, obwohl meine Tätigkeit sich ja nicht verändert hat ... Wenn immer noch Geschäftsführungen und ich mach eigentlich im Prinzip das Gleiche.
00:18:57: Dennoch hab ich mir trotzdem einfach Freiräume geschaffen, auch das zu testen.
00:19:02: Das hatte ich vorher so zugeschüttet.
00:19:05: Genau.
00:19:05: Und das ist ein weiterer Vorteil, wenn du in einer Gruppe bist.
00:19:09: Mir geht's zumindest so, du hast eine Verpflichtung gegenüber der Gruppe, weil du willst mit der Grupe irgendwas erreichen?
00:19:15: Und du ordnest dich oder setzt Prioritäten halt nochmal neu.
00:19:18: Finde ich für mich super spannend, das jetzt auch noch mal zu erleben und selber zu lernen.
00:19:22: Und ja... ...und auf Mitarbeiter also auch jetzt diese kleinen Tools die vielleicht ja wenn man es jetzt unterbricht okay die erspart mir drei Minuten.
00:19:34: dann aber wie du schon sagst dass die Masse macht ist?
00:19:36: Vielleicht ein Mitarbeiter weil nicht vorher da darauf abgestellt habt den hat jetzt wieder Ressourcen für den Kunden bei.
00:19:42: machen wir uns nichts vor der Bedarf Die Kundenansprache ist ja gestiegen.
00:19:48: Wir haben irgendwie weniger Leute, aber die Kunden haben einen höheren Sprachbedarf und wollen mehr Kommunikation und der Schuldrück viel öfter.
00:19:56: Und dann brauchst du wirklich Leute, die am Kunden sind.
00:19:58: Der muss sich nicht mit dem Vertragsanlage beschäftigen.
00:20:01: Genau, das ist am Ende immer noch ein Geschäft von Mensch zu Mensch auch wenn man sicherlich viel heute über das Internet wegklickern könnte.
00:20:09: Aber in verschiedenen Bereichen der Kunde recherchiert, er sucht und er möchte trotzdem noch ganz oft die Absicherung haben von Kollegen wie dir.
00:20:16: Dass er sagt okay ist das wirklich so richtig?
00:20:18: Kann ich das so machen oder brauche ich Hilfe?
00:20:20: Das glaube ich ein ganz wichtiger Punkt.
00:20:23: Lass uns mal jetzt zum Abschluss gehen und sagen wenn du aus der jetzigen Sicht nach vier Wochen schaust aber du hast dich ja vorher mit dem ganzen Prozess beschäftigt Wenn ich drüber nachdenke meine Firma abzugeben irgendwann Mal Was soll ich heute schon für Schritte gehen, dass sich gut vorbereitet bin?
00:20:42: Was sind so Tipps wenn nicht in diesem Prozess
00:20:44: kommen.
00:20:45: Also die ganze Kundenverwaltung sollte schon digital sein.
00:20:49: also das ist schon ... Ich spreche aus Erfahrung aber wir haben selber noch jahrelang vor drei oder vier Jahren hatten wir wirklich Handakten und wir haben dann damit angefangen alle zu digitalisieren.
00:21:04: Das ist ein wichtiger Schritt meiner Meinung nach weil man da auch viele Sachen um halt die neuen Systeme zu migrieren.
00:21:12: Brauchst du es halt digital?
00:21:13: Weil dann fängst du später an und das sind einfach Ressourcen, die du später brauchen kannst, ne?
00:21:18: Und ... ja, das ist eigentlich der größte Punkt.
00:21:23: Ja...
00:21:24: Okay, wenn wir jetzt zusammen in die Zukunft gehen, wo siehst du dich und dein Unternehmen in fünf Jahren?
00:21:31: Dass wir viel mehr Zeit für unseren Kunden haben und unserem Kunden eine viel breitere Palette anbieten können.
00:21:38: Weil wir halt jetzt eine Gruppe sind.
00:21:40: mein Wunsch und ich glaube, das ist auch einfach die Geschichte, die wir hier abbilden möchten.
00:21:45: Dass wir so zusammenwachsen dass wenn ich demnächst den Kunden habe der halt das Taxi versichert, dass er vielleicht die Finanzierung nicht mehr unbedingt bei der Bank macht sondern ich jetzt hier einen Kollegen hab der sagt hey kannst du nicht die Finanzierungs machen dann wird nämlich meinen Kunde nicht geknebelt dass er die Gebäudeversicherung unbedingt beim Bank macht und er kann sich wieder bei mir machen.
00:22:02: Das ist halt eigentlich so der Traumgedanke, der ja schon immer in einem Schwäbden kümmern.
00:22:06: Aber das schaffst du einfach nicht alleine?
00:22:08: Und das ist halt der Vorteil der Gruppe und ... Ja, das sehe ich.
00:22:13: Dann laupe ich auch dran!
00:22:15: Ich auch, weil das ist ja der Job, den wir hier haben, das alles zusammenzubringen.
00:22:19: Deshalb freuen wir uns, wenn wir so Spezialgebiete wie bei euch einfach mal in der Grube haben.
00:22:24: Also, wenn jetzt jemand kommt... ein paar Monate nicht gewusst, was ich mit dem Taxi machen soll.
00:22:29: Und jetzt kannst du so Kleinigkeiten aber auch großes Geschäft wie eben so eine Finanzierung machen.
00:22:33: deshalb.
00:22:34: Ich glaube das ist ein guter Schlusspunkt.
00:22:36: Ich danke dir vielmals für jetzt.
00:22:38: die letzten Worte hat immer der Gast.
00:22:42: Die darfst du gleich sprechen!
00:22:44: Ich danke euch fürs zuhören freue mich auf deine nächsten Folgen und die letzten worte.
00:22:49: Sabrina Felten.
00:22:50: Ich hoffe einfach, wenn wir in fünf Jahren wieder hier sind, dass ich immer noch genauso begeistert oder noch begeisterter bin.
00:22:55: Und dass das von mir jetzt quasi noch ein wenig träumen in der Tat umgesetzt haben und uns noch weiter verbessert haben und die Gruppe noch größer geworden ist.
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